náměstí Hrdinů 109, 68603 Staré Město, Česká republika
| Katalognummer: | COBI-5872 |
| EAN: | 5902251058722 |
| Garantie: | 24 Monate |
| Hersteller: | COBI |
| Preis ohne MwSt.: | 395,51 Kč |

Das Flugzeugmodell verfügt über einen drehbaren Propeller, abnehmbare Fahrwerksbeine mit aerodynamischen Radabdeckungen sowie hinter dem Cockpit einen Antennenmast des Bordfunks Type 3 Ku. Das Modell ist in den Farben des 244. Luftregiments Sentai gehalten, das zur Verteidigung Tokios gegen amerikanische B‑29‑Superfortress‑Angriffe eingesetzt wurde. Im Cockpit des Flugzeugs mit der Nummer 83 saß der japanische Pilot und Fliegerass Teruhiko Kobayashi. Diese Einheit wurde durch ihre Taktik bekannt, feindliche Bomber zu rammen.

Der Prototyp des Ki‑61, von den Japanern 飛燕 genannt, startete erstmals im Dezember 1941 von einem Flugplatz nahe Kagamigahara. Falls Sie der japanische Name 飛燕 amüsiert hat – er bedeutet schlicht „Schwalbe“ :-) . Die Entwicklung des Ki‑61 verlief nicht ohne Schwierigkeiten. Der ursprüngliche Entwurf war zu schwer und nicht leistungsstark genug, sodass mehrere konstruktive Änderungen notwendig wurden. Dies führte zu Produktionsverzögerungen und hohen Entwicklungskosten. Das Japanische Kaiserreich entwickelte Jäger für kommende Feldzüge, und das neue Flugzeug musste vollständig konkurrenzfähig gegenüber den Maschinen des Gegners sein. Das Werk Kawasaki Kókúki baute gleich zwölf Prototypen. Neben den üblichen Zulassungstests wurden Vergleichsflüge mit der Curtiss P‑40, der Lawotschkin LaGG‑3 und der Messerschmitt Bf‑109E durchgeführt. Laut Abschlussbericht der Rüstungskommission zeigten die Kawasaki‑Jäger bessere Eigenschaften als die Vergleichsmaschinen. Interessant an der Flugzeugzelle war die Kombination aus Metall im vorderen Bereich und Holz mit Stoffbespannung im Heckbereich. Eine weitere Besonderheit war der Ha‑40‑Motor, der speziell für den Ki‑61 entwickelt wurde. Zur Zeit seiner Entstehung war er der leistungsstärkste japanische Zwölfzylindermotor überhaupt.
Der Ki‑61 war für seine Zeit ein qualitativ hochwertiges Flugzeug, jedoch nicht frei von Mängeln. Piloten bemängelten insbesondere die unzureichende Reaktion der Steuerflächen. Dieses Problem konnte auch durch eine Verschlankung der Tragflächen nicht vollständig behoben werden. Der Kawasaki‑Jäger verfügte praktisch über keinerlei passive Schutzmaßnahmen für den Piloten. In der Ära des japanischen Kriegsfanatismus galten solche Maßnahmen als Zeichen von Schwäche.
Die Produktion von 3.078 Stück erfolgte unter Kriegsbedingungen. Aufgrund von Material- und Arbeitskräftemangel wurde die geplante monatliche Produktionsmenge nie erreicht.
Ein echtes Fliegerass der Kaiserlichen Luftstreitkräfte war Unteroffizier Teruhiko Kobayashi mit zehn Abschüssen schwerer B‑29‑Bomber und zwei Jägern. Mit 24 Jahren wurde er der jüngste Staffelführer. Während Europäern dies vielleicht nicht außergewöhnlich erscheint, war es unter japanischen Bedingungen etwas Bemerkenswertes und sogar Skandalöses. Man könnte es damit vergleichen, dass in einem europäischen Land ein 16‑Jähriger Präsident würde. Kobayashi überlebte den Krieg, kam jedoch später als Pilot ums Leben. 1957 verunglückte er bei einem Trainingsflug mit einem T‑33‑Strahlflugzeug.
„Dieses Flugzeug beherrschte den Himmel durch seine Manövrierfähigkeit. In den Händen eines erfahrenen Piloten konnte es mit der amerikanischen P‑51 mithalten. Der Albtraum jedoch war der Ha‑40‑Motor, der in Daimler‑Benz‑Lizenz gefertigt wurde. Wenn ich den Motor beschreiben müsste: Er war ‚launisch‘ und verlor in großen Höhen an Atem. Die Reparaturen waren anspruchsvoll. Die Mechaniker verbrachten Stunden damit, das komplexe Flüssigkeitskühlsystem zu warten.“

| Anzahl der Figuren | 0 Stk. |
|---|---|
| Ausführung (Serie) | 02/2026 |
| Anzahl der Teile | 141 Stk. |
| Skala | 1:48 |
| Gewicht der Verpackung | 200 g |
| Abmessungen nach der Montage | 25 x 19 x 9 cm |
| Abmessungen der Box | 27 x 18 x 6 cm |
| Empfohlenes Alter | 6+ |
| Kompatibel mit Bausätzen anderer Hersteller | Ja |
| Enthält Leuchtwürfel | Nein |
| Material | Plastik |
| Kollektion | World War II |
+ Skvělá komunikace
Všechno proběhlo bez problémů.
+ Rychlost dodání
- Nic
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